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Hochseilgarten - Bau (Ropes-Course)

Als Hochseilgarten bezeichnet man die Gruppierung von verschiedenen Hindernissen in großer Höhe, meist auf horizontaler Basis, die durch ihre Anordnung in Form eines Parcours, absolviert werden können. Erlebnispädagogische und abenteuersportliche Erfahrungen werden vermittelt. Kreative Aufgabenlösungen werden im Zusammenwirken aller Teilnehmer gesucht. Die Idee der Hochseilgärten (High Ropes Courses) kommt, sowie viele Trends, aus Amerika.

Dort entstanden die ersten Anlagen vor mehr als 20 Jahren. Errichtet wurden Sie vorwiegend in Adventure Resorts, wo sie zum Team-Training für Manager eingesetzt wurden. Mittlerweile gibt es im nordamerikanischen Raum tausende Anlagen und es entwickelte sich daraus ein großer Geschäftszweig. Um eine Anlage als Hochseilgarten bezeichnen zu können, sollten die Übungen in einer Höhe über 5-6 Meter angebracht sein, da mit der Höhe die Ausgesetztheit und dadurch auch die emotionale Spannung zunimmt. Die durchschittliche Anlagenhöhe liegt bei 8-12 Metern.

Hochseilgarten - Bauprozess

Die Höhe wird bei Outdoor-Anlagen durch entsprechende Masten bzw. einem bestehenden Wald erreicht. Es eignet sich aber auch ein Felsgelände oder ein Steinbruch. Natürlich ergibt sich für den Indoorbereich die Möglichkeit der Montage in einer Halle. Die Hindernisse werden mittels verschiedener Holzelemente, Taue, Draht- und Polyamidseile, angefertigt. Neu: Indoor Hochseilgarten in der Tennishalle. Das ideale Angebot für jede Witterung. Eine Anlage wurde am 20. Dezember 04 für ein Hotel in Kärnten fertiggestellt. Für eine optimale Programmorganisation werden die Anlagen oft durch verschiedene Bodenübungen (Low Elements), wie Trust Fall, Spider Web, Stepping Stones, Acid River, Blind Trust Walk usw. ergänzt.

Die Absolvierung der Übungen am Hochseilgarten erfolgt nach dem 4-Augenprinzip und immer in Gruppen unter Aufsicht eines Trainers. Das Erreichen der Übungsebene erfolgt durch Tope-rope - Sicherung der Teilnehmer durch die Trainer. Danach sichert sich der Teilnehmer selbst durch ein doppeltes Selbstsicherungssystem in der über der Übungsebene befindlichen Sicherungsebene und absolviert die Übungen seiner Wahl.

Ausgerüstet sind die Teilnehmer mit Klettergurten, Helmen und Selbstsicherungssystemen. Da die Absolvierung einerseits keine großen Anforderungen an den Benützer darstellt, andererseits die Schwierigkeit der Übung stark variiert werden kann, ergibt sich eine überaus große Einsatzmöglichkeit. Soferne sich der Hochseilgarten nicht in einem abgesperrten Bereich befindet, wird die Anlage außerhalb der Betriebszeiten durch spezielle Maßnahmen vor dem Zutritt Unbefugter geschützt.

Rahmenbedingungen für den Betrieb eines Hochseilgartens

Betreiber:
Als Betreiber eines Hochseilgartens eignen sich Abenteueragenturen, Seminarhotels, Tourismusverbände, Freizeitparks, Investoren, Grundstückseigentümer usw.

Desweiteren unterziehen wir uns einer unabhängigen Projekt- und Anlagenprüfung durch den TÜV, so wie einer jährlichen Inspektion. Das gewährleistet dem Auftraggeber ein Höchstmaß an Sicherheit.

Projektablauf- Hochseilgarten:

  1. Vorbesprechung
  2. Geländeauswahl, bzw. -besichtigung
  3. Entwurfsplanung
  4. Genauer Kostenvoranschlag
  5. Einreichung und behördliche Bewilligung
  6. Errichtung
  7. Abnahme
  8. Betriebsaufnahme

Für die Errichtung (ab dem Versetzen der Masten) muss mit einer Bau- und Montagezeit je nach Größe der Anlage von ca. 2-4 Wochen gerechnet werden.

Gelände

  • Für die Errichtung eines Hochseilgartens ist ein geeignetes Gelände erforderlich, zB. trockene Wiesen, Wälder, Felsschluchten, Steinbrüche, Fabriksgelände, Hinterhöfe, bestehende Erlebnisparks, alte Fabrikshallen, Freizeithallen usw.
  • widmungsgerechte Eignung des Areals
  • behördliche Genehmigung
  • verkehrstechnische Anbindung
  • sanitäre Infrastruktur
  • evtl. gastronomische Infrastruktur

Planung/Installation des Hochseilgartens

Durch die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft mit Ziviltechnikern und Professionisten gewährleisten wir die fachlich einwandfreie Planung, Ausführung, Auslegung und Errichtung des Hochseilgartens. Für den Auftraggeber wird dadurch neben dem Planungs- und Bau aufwand auch der behördliche Verfahrensweg vereinfacht und beschleunigt.

BAC baut den Hochseilgarten nach aktuellen EN-Normen und verwendet ausschließlich genormte und geprüfte Bauteile. BAC ist Mitglied im amerikanischen und deutschen Hochseilgarten Verband. Wir arbeiteten auch in Österreich an er Entwicklung neuer Richtlinien mit.

Wartungsreparaturen:

Die Wartungsreparaturen enthalten Maßnahmen um Fehler zu beheben oder die notwendigen Sicherheitsstandards des Hochseilgartens wieder herzustellen. Diese Maßnahmen enthalten z.B. Ersetzen von Befestigungen, abgenutzten oder defekten Teilen, usw. Je nach Wartungsumfang sollten die Reparaturen von uns oder nach Rücksprache von fachkundigem Personal unter Anweisung durchgeführt werden.

Haftpflichtversicherung:

Für den Betrieb eines Hochseilgartens ist der Abschluß einer Betriebshaftpflicht empfehlenswert, um sich gegen eventuelle Schäden gegenüber Dritter abzusichern.

Personal

Die Benützung des Hochseilgartens kann aufgrund der Höhe der Elemente und der damit verbundenen Absturzgefahr nicht öffentlich zugängig gemacht werden.

Für den qualitativ hochwertigen und vor allem sicheren Betrieb des Hochseilgartens ist ein bestens ausgebildetes Aufsichtspersonal erforderlich! Wir bieten Ihnen ein umfassendes Ausbildungskonzept!

Wir freuen uns auf ein Gepräch mit Ihnen.

Mehr INFORMATIONEN und Bilder auf unser Site: www.hochseilgarten.at